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Windenergieanlagen mit immer größeren Nabenhöhen

Von: fmg

Windenergieanlagen verfügen über immer größere Nabenhöhen. Nach Angaben des Bundesverbandes Windenergie (BWE) betrug die durchschnittliche Nabenhöhe 1980 noch etwa 30 Meter. Heutzutage ernten die Windturbinen mit einem Vielfachen der elektrischen Leistung auf einer Nabenhöhe von 135 Metern und mehr den Wind. Bei zahlreichen jüngeren Projektbeispielen insbesondere an Binnenland-Standorten lässt sich dieser Trend ablesen. Die Kräfte, die durch Wind und Rotation an den Tragstrukturen von Mast und Fundament bei Windkraftanlagen wirken, sind dabei enorm. Die Folgen einer fehlerhaften Auslegung oder Konstruktion ebenfalls, denn im besten Falle sind lange Stillstandszeiten und eine aufwändige Sanierung notwendig, im schlechtesten die Stilllegung oder irreparable Beschädigung der Anlage. Die Fachtagung "Windenergieanlagen – Schäden an Tragstrukturen und deren Verhinderung" am 12. Juni in Essen wendet sich an Planer, Konstrukteure, Betreiber, Versicherungen und Mitarbeiter der technischen Überwachung und Genehmigungsbehörden.